Tempel und Server

Noch bis vor wenigen Jahren kostete die Einrichtung eines funktionsfähigen Servers ein kleines Vermögen. Die Hardware, die Betriebskosten – man benötigte einen Administrator, wenn man nicht zufällig selber einer war –, das alles war mit einem Aufwand verbunden, den nur etablierte Unternehmen betreiben konnten. Und selbst die professionell eingerichteten Server waren nicht von überall zugänglich und schon gar nicht mit verschiedenen Endgeräten.

Heute kann jeder innerhalb weniger Minuten eine vollfunktionsfähige, von überall auf der Welt erreichbare Serverstruktur in der Wolke aufsetzen. Die Kosten betragen null Euro, und jeder kann mit beliebigen Endgeräten darauf zugreifen. Administratoren mittleren Alters, die noch den Einwahlsound eines Modems der 90er Jahre im Ohr haben, sind bis heute gerührt, wenn sie sich dieser Entwicklung gewahr werden, und streicheln erleichtert die Cloud.

Vor achtzig Jahren, 1935, verfasste Walter Benjamin im Pariser Exil den Aufsatz „Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit“. Benjamin sah voraus, dass der freie Zugang zu Kunstwerken die Aura der Kunst verändern würde. Man musste nicht länger Tempel und Kirchen aufsuchen, um sie zu konsumieren. Kunst war nun überall und frei verfügbar.

Die „massenhafte Vervielfältigung der Werke“ machte jeden zum Experten und läutete damit grundlegende gesellschaftliche Veränderungen ein. Ein Jahr später entwickelt Konrad Zuse in Berlin-Kreuzberg den ersten Computer, den „Z1“, und drei Jahre später stellt Xerox die erste Fotokopie her.

Richtete Walter Benjamin seinen Blick heute wieder auf die technischen Entwicklungen, er würde andere Effekte vorhersagen und einen anderen Text verfassen: „Die Kunst der Arbeit im Zeitalter der frei zugänglichen Produktionsmittel“. Er würde eine Analogie feststellen zwischen der Kunst, die im Tempel nur für wenige erreichbar war, und dem Server.

Beide wurden befreit und für jeden zugänglich. Dies würde ihn folgern lassen, dass die Aura der Arbeit sich verändere und nicht jeder zum Experten, sondern jeder zum Entrepreneur würde.

Demokratisierung der Produktionsmittel

Eines der naheliegendsten freien Produktionsmittel halten wir täglich in der Hand: Ein mittelmäßiges Smartphone hat eine um den Faktor 10.000 höhere Rechenkapazität als alle Computer zusammen, die 1969 für die Mondlandung eingesetzt wurden – ein Smartphone. Auf der Erde sind im Jahr 2014 rund 1,6 Milliarden Smartphones im Umlauf.

Kommunikation, Informationsbeschaffung, Zugang zu Logistik und private Datenverfügbarkeit haben in den letzten Jahren einen Demokratisierungsprozess durchlaufen, der das Aufsetzen von kollaborativen Strukturen eigentlich zum Kinderspiel macht. Selbst Firmenwagen und Büros sind nicht mehr nötig, um eine Gründung zu realisieren, sondern werden durch Carsharing und Coworking Spaces ersetzt.

In der Entrepreneur- und Gründerszene rufen diese Fakten ein müdes Gähnen hervor, und dennoch sind in Deutschland die Gründungen seit Jahren rückläufig. Der aktuelle Global Innovation Index wertet das Land nicht einmal mehr unter den Top Ten. Das deutet darauf hin, dass Innovation kleine und vor allem agile Unternehmen benötigt und nicht mehr maßgeblich in den großen alten Flaggschiffen der DAX-Konzerne stattfindet, in deren Bäuchen laut einer aktuellen Umfrage 49 Prozent aller Arbeitnehmer unzufrieden mit ihrem Arbeitsplatz sind. Aus den Personalabteilungen unkonventionell geführter Unternehmen hört man wundersame Dinge von Bewerbern, die auf hohe Gehälter verzichten, um in eine andere Arbeitswelt eintauchen zu dürfen.

Zwei Jahre, nachdem Benjamin seine Thesen veröffentlichte, wurde der Fotokopierer erfunden, heute sind wir kurz davor, 3D-Drucker in Massenproduktion verfügbar zu haben – in China druckt man bereits Häuser. Wie kann es sein, dass trotz freier Produktionsmittel, niedriger Gründungshürden, sinkender Grenzkosten und einer alarmierend wachsenden Unzufriedenheit unter Arbeitnehmern, Walter Benjamins Erkenntnisse nicht zum Tragen kommen und wir keine breite Gründungseuphorie erleben? Warum nutzen wir diese machtvollen freien Instrumente nur, um Urlaubsfotos zu sichern und Facebook-Likes zu verteilen?

Eine IBM-Studie zur typischen „Internet-Minute„, die Datenmenge und Datenart des weltweiten Internetverkehrs abbildet,  zeigt, dass mehr als die Hälfte des gesamten Traffics von Youtube und Netflix erzeugt wird. Das liegt einerseits in der Natur des Streamings, aber andererseits zeigt es, dass das Internet ein besseres Fernsehen, eine Art TV 2.0 geworden ist. Auf Facebook werden 3,3 Millionen „pieces of content“ geteilt und Amazon setzt 133.436 Dollar um – das alles in einer Minute.

Die einhörnigen Plattformen (Startups, die mit über einer Milliarde Dollar bewertet werden, nennt man Einhörner) verbiegen das Web zu einer Shopping Mall mit TV-Update, die genau die Teile des Netzes, die dem Einzelnen Macht und Selbstbestimmung verleihen könnten, verdeckt und überlagert.

In den 90er Jahren sah es anders aus: In breiten Teilen der Gesellschaft herrschte das aufregende Gefühl vor, dass mit Hilfe des dezentralen Ansatzes etwas Neues entstehen könnte. Diese Euphorie wurde von der Idee der Chancengleichheit geprägt. Die ist im Hinblick auf die freien Produktionsmittel technisch erst heute gegeben, mündet aber nicht einmal annähernd in eine ähnliche Aufbruchsstimmung.

Außerhalb der Gründer- und Aktivistenszene durchschaut fast niemand die poppige Konsumwelt und sieht die verborgenen Kräfte der digitalen Technologie. Die Wurzeln dafür lassen sich in verschiedenen Bereichen finden: Politik, Bildung und Wirtschaft.

Politik

Die Politik, vor allem in Deutschland, wirkt bemüht. Sie verschläft dennoch Chance um Chance, die digitale Gesellschaft zu fördern, und folgt stattdessen den Ratschlägen der Konzerne, die ihre Felle davonschwimmen sehen und sichern wollen, was noch zu sichern ist. Das blockiert die Entstehung freier Strukturen und steht im Widerspruch zu einer entwickelten Gesellschaft.

Der Infrastrukturausbau im Breitbandbereich hinkt internationalen Standards hinterher. US-amerikanische Unternehmer, die nach Deutschland kommen, sind überraschend gut vorbereitet auf europäische Gepflogenheiten, aber dass man in Metropolen keine oder nur mit hohem Kostenaufwand schnelle Internetleitungen über 50 MBit erhalten kann, damit rechnen sie nicht und zeigen sich erstaunt – befinden sie sich doch auf dem Boden einer der reichsten Industrienationen der Welt, in dem aber über weite Bereiche kein Glasfaserkabel  zu finden ist.

Deutschland ist das einzige Land der Welt, in der das Prinzip der Störerhaftung auch auf das Netz übertragen und damit die Entstehung freier Netze massiv unterdrückt wird. Digitale Revolution bedeutet für deutsche Politiker eben immer noch, Fax durch E-Mail zu ersetzen.

Bildung

Eine weitere Wurzel für das fehlende Bewusstsein der verdeckten Seite der digitalen Welt windet sich quer durch die Bildungseinrichtungen. Wikipedia wird von deutschen Schulen inzwischen als Nachschlagewerk geduldet. Dass keine andere Enzyklopädie mit dem Umfang, der Aktualität und der mittlerweile funktionierenden Schwarmintelligenz mithalten kann, wird nicht besprochen.

Man warnt Kinder vor Fehlern in der zum Weltkulturerbe vorgeschlagenen Wissensdatenbank, verschweigt ihnen aber, dass man dort nicht nur Leser, sondern auch Autor sein kann, nicht nur Konsument, sondern Prosument: eine der zentralen Veränderungen, die durch das Internet entstanden sind.

Solange es Lehrer gibt, die erklären, dass sie ihre E-Mail-Adresse nicht herausgeben, da sie mit dem Medium schlechte Erfahrungen gemacht haben, solange werden die Schüler sich selbst überlassen und in sozialen Netzen kommunikative Versuchskaninchen sein. Solange der Erwerb des „Computerführerscheins“ in Schulen bedeutet, dass man Microsoft Word und Excel in Grundzügen beherrscht, solange wird man Kindern die ermächtigende und befreiende Seite des Internets verschweigen.

Es fehlt jeder Ansatz einer Idee zur digitalen Erziehung jenseits einer angstbesetzten Verzerrung der Möglichkeiten. Wenn sich auch noch vieles grundlegend ändern wird, bis die heutigen Schüler in das Berufsleben starten werden, so lässt sich doch mit Sicherheit sagen, dass die Produkte aus der Microsoft-Office-Familie nicht die Killer-Apps der nächsten Generation sein werden.

An den Universitäten verhalten sich ganze Stränge der Wirtschaftswissenschaft so, als hätte es die digitale Entwicklung der letzten Jahre nicht gegeben. Die Lehre folgt noch immer der neoklassizistischen oder neoliberalen Theorie, während alternative Wirtschaftsformen wie Commons und Solidarische Ökonomie nicht in den Vorlesungsverzeichnissen stehen.

Dabei erhalten gerade die altbekannten Strukturen durch die dezentralen digitalen Technologien einen einzigartigen Schub. An mehreren Universitäten haben sich Hochschulgruppen gebildet, die ein Umdenken fordern und pluralistische Ansätze auch in der Lehre abgebildet sehen wollen.

Unternehmen

Im Berliner Startup-Kosmos existiert ein Event-Format, das sich „Startup-Safari“ nennt. Eine Safari ist eine Abenteuerreise auf unbekanntem Terrain mit minimiertem Risiko, die Teilnehmer wollen seltene wilde Tiere fotografieren. Bis vor kurzem war allerdings noch das Ziel, sie zu jagen. Die Reisenden der Berliner Startup-Safaris sind Manager aus Großkonzernen, die Startups sind die wilden Tiere.

Die Manager wollen nicht nur Fotos mit in die Konzernzentralen nehmen, sie wollen verstehen, warum auf diesem unbekannten Terrain mehr Innovation stattfindet als in der Käfighaltung. Sie wollen ihr Unternehmen am liebsten selber in ein wildes Tier verwandeln, oder zumindest Teile davon. Aber genauso wenig, wie man durch einen Afrikabesuch zum Tiger wird, wird man durch einen Tag im Umfeld der Startups zum Einhorn.

Verständlich ist die Neugier der Manager, genährt wird sie aus der Angst vor dem unbekannten Dschungel, aus dem in den letzten Jahren immer mehr disruptive Technologien hervorgeschossen sind, Torpedos, die vermeintlich unsinkbare Schiffe untergehen ließen. Kodak und die Digitalfotografie ist eines der heftigsten und deutlichsten Beispiele. Die Verunsicherung scheint alle Branchen erfasst zu haben.

Recruiting ist ein anderes Problem der großen Alten. Für die entscheidenden Fachkräfte, im Startup-Jargon „Talents“ genannt, sind sie als Arbeitgeber nicht mehr anziehend.  Geld steht für Talente nicht mehr an erster Stelle. Zwar kennen Startups auch Schwierigkeiten im Recruiting, aber von dem Fachkräftemangel der Industrie sind sie weit entfernt – und würden ganz sicher ein cooleres Wort dafür benutzen.

Falsch abgebogen

67 Prozent der Deutschen wünschen sich nicht mehr das Bruttoinlandsprodukt als Messwert für den Entwicklungsstand eines Landes, sondern das Bruttonationalglück. Das spiegelt sich auch in der bereits erwähnten Unzufriedenheit der Hälfte aller DAX-Arbeitnehmer wider. Aus seiner langen Beratungstätigkeit für Unternehmen schildert Frederic Laloux in seinem gerade erschienenen Buch „Reinventing Organizations“, dass es an den Spitzen der Konzerne nicht anders aussieht. Viele Topmanager fühlen sich entfremdet, sie ahnen, dass etwas grundsätzlich falschläuft, und sehnen sich genauso nach einer anderen Arbeitswelt wie ihre Angestellten.

Es ist nicht so, dass die Konzerne nicht auf die Bedrohung aus dem Dschungel und dieses ungute Gefühl reagieren würden. Sie bauen externe Inkubatoren, um die Entstehung der disruptiven Torpedos unter Laborbedingungen zu kontrollieren, und ganze Bürohäuser werden nach Prinzipien des Coworking umstrukturiert. Ein Mitarbeiter berichtet, dass sich der Abteilungsleiter, seitdem es im Büro keine festen Arbeitsplätze mehr gibt, seinen Tisch mit einem über den Stuhl gehängten Jackett sichert. Das Prinzip des Handtuchs auf der Sonnenliege am Pool.

Es braucht mehr als veränderte Bürostrukturen, um einen echten Wandel zu vollziehen. Für die Safari-Teilnehmer wäre der Schritt, die Jeeptür zu öffnen, das sichere Fahrzeug zu verlassen und ohne Führer im Dschungel spazieren zu gehen, gar nicht so groß, er setzt aber eine grundlegende Bereitschaft voraus, gewohnte Strukturen zu verlassen und eine wirklich neue Perspektive einzunehmen.

Wo sind wir falsch abgebogen?

Die Kluft zwischen der Arbeitswelt, die möglich wäre, und der, die wir haben, könnte größer nicht sein. Weiten Teilen der Bevölkerung fehlt das Bewusstsein, dass wir in einer Zeit leben, in der jeder ein Entrepreneur ist; in der jeder nicht nur Konsument, sondern Erzeuger ist; in der eine nie dagewesene Chancengleichheit herrschte, wenn sich das Wissen um die freien Produktionsmittel verbreiten und zu nichts weniger als einem Bewusstseinswandel führen würde, der viele Bereiche des Lebens verändern könnte: Arbeit, Bildung und Gesellschaft.

Wann genau wir falsch abgebogen sind, lässt sich schwer festmachen, aber es könnte am Anfang dieses Jahrtausends gewesen sein, ungefähr 2004, als Tim O’Reilly den Begriff des „user-generated content“ einführte und diesen Effekt als grundlegende Veränderung ansah. Im selben Jahr wurde Facebook gegründet, und bis heute ist nur wenigen bewusst, dass, wenn sie für einen Service im Internet nicht bezahlen, nicht der Service das Produkt ist, sondern sie selber und ihre Daten es sind.

Die Süddeutsche Zeitung setzt ein passendes Bild: Im 17. Jahrhundert schenkten die spanischen Invasoren den Ureinwohnern Südamerikas Glasperlen und erhielten Gold dafür. Glasperlen waren in der neuen Welt unbekannt, und Gold gab es im Überfluss. Einige Jahre später bemerkte man den Betrug, der Gang der Geschichte ist bekannt. Übertragen auf das Internet und unsere Daten sind wir heute die Ureinwohner, und wir geben unsere Goldnuggets, die Daten, freiwillig und voller kindlicher Freude ab und erhalten dafür Glasperlen.

Der Trend zur Datensammlung und deren wirtschaftlichen Verwertung ist ungebrochen und wird in harmlos anmutenden Apps versteckt. Es gibt beispielsweise kaum eine Wetter-App, die nicht im Hintergrund Nutzerdaten sammelt. Und die Auswertung dieser Daten hat herzlich wenig mit der Optimierung der Wettervorhersage zu tun.

Eine andere Richtung

Um einen U-Turn zu vollziehen und in die andere Richtung abzubiegen, braucht es einen Bewusstseinswandel. An einigen Stellen lässt er sich bereits erkennen. Das Statussymbol der Großstädter ist heute das Fahrrad und nicht mehr das Auto, die Sharing Economy wächst kräftig, und vor zwei Jahren erlebte Zynga Games, ein amerikanischer Onlinespiele-Hersteller, eine Kündigungswelle.

Eine Erfolgsauswertung des Nutzerverhaltens konnte nicht mehr verhehlen, dass ein hoher Prozentsatz der Spieler süchtig nach den Apps war. Viele Programmierer waren nicht mehr bereit, ihre Kreativität in das Suchtpotential von Software zu versenken. Passende Buchveröffentlichungen von Tim Leberecht, Jeremy Rifkin und David Graeber sind keine Nischenliteratur mehr.

Würde man ein Dogma für diese Bewusstseins-Transformation aufsetzen wollen, könnte es Eckpunkte wie diese enthalten: Stelle das Sein über das Haben. Das Teilen über das Besitzen. Tausche Skalierbarkeit durch Nachhaltigkeit, Big Data durch No Data aus und gelange von transparenten Usern zu transparenten Unternehmen. Das Wiedererlangen der Hoheit über unsere Daten muss ein Ziel sein, die Bewusstwerdung unserer unternehmerischen Möglichkeiten der Weg.

Orte sind wichtig

An einem Ort läuft in dieser Zeit einiges anders als im Rest des Landes. In Berlin nehmen Unternehmensgründungen entgegen dem landesweiten Trend zu. 2014 überholte Berlin London zum ersten Mal beim investierten Wagniskapital. An der Spree wurden 2,2 Milliarden Euro in Startups gesteckt, während an der Themse nur 1,5 Milliarden verteilt wurden. Die internationale Anziehungskraft Berlins ist ungebrochen, seit drei Jahren wächst die Bevölkerung um rund 40.000 Menschen jährlich, der städtische Haushalt schreibt seit vier Jahren schwarze Zahlen. Die Stadt steht im Begriff, der wichtigste Standort für die Kreativ- und Digitalwirtschaft  in Europa zu werden.

Berlin übernimmt damit automatisch eine neue Verantwortung: nicht eine Kopie der anderen Gründermetropolen zu werden, sondern einen neuen Weg zu gehen. Einen, der nicht nur von Kapital und Exit geprägt ist, sondern von Lebensqualität und Nachhaltigkeit. Die Stadt befindet sich wieder einmal in einer einzigartigen Lage und könnte wieder einen Sonderweg einschlagen. Sie hat die Chance, den anstehenden Bewusstseinswandel und fällige gesellschaftliche Transformationen modellhaft anzuführen.

Eine Gewahrwerdung, dass die Server nicht mehr in Tempeln stehen, dass die machtvollen freien Produktionsmittel jedem Kind Superkräfte verleihen können, kann ein Anfang sein und mehr Menschen bewusst werden lassen, dass wir alle Entrepreneure sind.

Berlin könnte der kleine, aber feine Hack sein, der global betrachtet winzig beginnen mag, aber am Ende die gesamte Matrix verzerrt.

Vielleicht würde Walter Benjamin in seine Geburtsstadt zurückkehren, sich im Coworking-Space einen Dropbox-Account aufsetzen und an seine Follower twittern, dass er jetzt mit dem lange fälligen Text „Die Kunst der Arbeit im Zeitalter der freien Produktionsmittel“ an einem offenen Google-Doc begonnen hat, das jeder kommentieren kann, wenn er will.